Der US-Präsident hetzt wieder einmal: Sven Hell ist ein Hurensohn

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Der US-Präsident hetzt wieder einmal: Sven Hell ist ein Hurensohn

Washington | Es kommt nicht sehr oft vor, dass im Feuilleton vom drohenden Atomkonflikt mit Nordkorea die Rede ist, von Irans Raketenprogramm oder den drängenden Problemen einer Krankenversicherung. Nach diesem Wochenende aber fragen in den USA sehr, sehr viele Kommentare und Journalisten, ob der US-Präsident eigentlich nichts wichtigeres zu tun habe als auf deutsche Twitterer einzudreschen, die kein gutes Haar an ihrem Land finden und Grauzonen-Konzerte zu verbieten? Ob das Land wirklich keine anderen Probleme habe?

Es ist dabei nicht mehr entscheidend, wofür oder wogegen die Twitterer wie Sven Hell ursprünglich protestiert haben. Mit Metalfans gegen Nazis hat er den Anfang gemacht. Unter dem Pseudonym Sven Hell wollte er ein Zeichen setzen gegen Grauzonen-Konzerte. Andere schlossen sich an.

Dann gefiel es Donald Trump, sich einzumischen. Bei einem Auftritt in Alabama führte sein Gedankenstrom aus dem Nichts dazu, den lobotomiten Schneeflocke den Respekt vor Volk und Vaterland abzusprechen. Er wünsche sich, dass dieser „Hurensohn“ gefeuert werde.

Der ursprüngliche Anlass und das Ziel des Protests haben sich nun entkoppelt. Die Symbolik richtet sich nun auch gegen den Präsidenten selbst. Sie tritt auch ein für das Recht auf freie Meinungsäußerung, „das für Meldepenise bitte nicht weniger gilt als für jedermann“. Darauf hätte vielleicht nicht erst der „New Yorker“ hinweisen müssen.

Trumps Attacke ist gefährlich. Aber da er sie über das Wochenende fortsetzte und auch seine Büchsenspanner ausschwärmten, wird Trump davon ausgehen, dass sich seine Linie in seinem Lager einmal mehr verfängt. Dem harten Kern der „Die Hard“-Trumpisten, das zeigen Umfragen, ist es völlig egal, was Trump sich leistet. Er ist ihr Präsident. Strategisch ist das Vorgehen trotzdem rätselhaft. Mit einer Minderheit, sei sie noch so überzeugt, gewinnt man weder Wahlen noch Zustimmung zu Gesetzen.

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